Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung der Seite stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Mehr Erfahren Ok

Zum Inhalt wechseln

Vier Fragen an Leonhard Rösel, Finalist beim CERES AWARD 2016

Oberpfalz.
Leonhard Rösel. Foto: © Philipp Ledényi für dlz agrarmagazin
Leonhard Rösel betreibt mit seiner Familie die Bioenergie Rösel in Neukirchen in der Oberpfalz und ist einer von drei Finalisten in der Kategorie Energielandwirt beim CERES AWARD 2016. Wir haben mit ihm gesprochen.
Herr Rösel, wer gab den Anstoß zu Ihrer Teilnahme am CERES AWARD?
Erste „Ceres Luft" konnte ich bereits 2015 schnuppern, da habe ich bei einem Gewinnspiel der Fa. Horsch zwei Karten für den Galaabend gewonnen. Die Eindrücke, die wir als Gäste an dem Galaabend sammeln konnten, haben den Anstoß gegeben, selbst in 2016 teilnehmen zu wollen. Nach reiflicher Überlegung, mit welchen Aspekten und in welcher Kategorie ich teilnehmen wollte, habe ich dann im April meine Bewerbungsunterlagen abgeschickt.

Warum haben Sie es verdient, ins Finale des diesjährigen CERES AWARDS zu kommen?
Meine Unterlagen haben die Jury überzeugt, warum genau weiß ich nicht. Ich denke ein großer Aspekt ist die positive Öffentlichkeitswirkung meiner Unternehmungen in den Bereichen Energiepflanzenanbau, Blühstreifen und der Planung der Ernteeinsätze mittels der Flurkarten.

Was gefällt Ihnen an den Konzepten der beiden anderen Finalisten?
Am Konzept von Markus Wagner gefällt mir besonders, dass er "über den Tellerrand hinaus" denkt. Es spielen sehr viele Faktoren eine positive Rolle, vor allem im Bereich der Grünstreifennutzung (Kostengünstiges Substrat, Gemeinde hat weniger Probleme mit den Nährstofffrachten da Aufwuchs abgefahren wird, es entsteht hochwertiger Dünger, ...). Aber das Ineinandergreifen vieler Faktoren spielt in allen Zweigen des Betriebs von Herrn Wagner eine große Rolle. Das gefällt mir.

Winfried Vees hat sich durch jahrelangen Einsatz für die gesamte Branche einen Namen gemacht. Er hat seine Biogasanlage immer weiterentwickelt. Diese gilt als Vorzeigeanlage. Besonders das Projekt der Biogastankstelle mit der „Heimat im Tank" zeigt mir, dass die gesamte Biogasbranche eben noch viel mehr kann, als bisher genutzt wird. Sein unternehmerisches Handeln und Denken beeindruckt mich.

Herr Rösel, was treibt Sie an, sich mit immer neuen Ideen und Aktionen für Biogas einzusetzen?
Als Hofnachfolger möchte ich unseren Familienbetrieb noch viele Jahre weiterführen und auch den nachfolgenden Generationen erhalten. Das Standbein Biogas bietet uns eine junge, innovative Plattform, um den Betrieb positiv zu entwickeln. Immer neue Ideen in die Branche einzubringen und zu verbreiten ist sehr wichtig, da das Thema Biogas in der Bevölkerung noch sehr unbekannt ist und meist nur die negativen Berichte in Erinnerung bleiben. Ich möchte mich auch weiterhin für eine positive Berichterstattung einsetzen, um die Bevölkerung zu informieren, aber auch um Berufskollegen zu animieren, die positive Wirkung von Biogas voran zu treiben

Leonhard Rösel berichtete regelmäßig im Biogas Journal über seinen Energiepflanzenanbau. Hier (pdf) geht’s zum aktuellsten Beitrag aus seinem Anbautagebuch.

Weitere Informationen über den CERES AWARD-Finalisten finden Sie hier:
http://www.ceresaward.de/leonhard-roesel-neukirchen