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Reinsdorfer Agrargenossenschaft - Beregnung statt Rührwerke

Reinsdorf.

Beregnung statt Rührwerke

Die Biogasanlage der Reinsdorfer Agrargenossenschaft wurde 2010 als eine der ersten Biogasanlagen nach der Ecogas-Technologie gebaut. Der größte Vorteil dieser Technologie ist, dass in den Anlagen ausschließlich organische Abfälle als Substrat eingesetzt werden können. Die Biogasanlage in Reinsdorf wird größtenteils mit tierischen Exkrementen (Gülle, Festmist) befüllt. Der Betreiber räumt jedoch ein, dass neben dem Wirtschaftsdünger zusätzlich Silagen zugegeben werden, um die durchschnittliche Verweilzeit im Fermenter von 120 Tagen zu gewährleisten. Die Anlage erzeugt 549 kW elektrische Leistung.

Während die herkömmlichen Biogasanlagen mit Rührwerken ausgestattet sind, arbeiten die Anlagen der Fa. Ecogas nach dem Prinzip der Beregnung. Die Genossenschaft wählte diese Variante, weil nicht nur das wartungs- und reparaturarme System sie überzeugte, sondern auch der geringe Eigenverbrauch an Strom.

Die Biogasanlage besteht aus zwei Behältern, einem Fermenter und einem Nachgärer, die jeweils einen Durchmesser von 40 Metern und ein Fassungsvermögen von ca. 7000 Kubikmetern haben. Beide reichen zehn Meter in die Tiefe, wo sich zudem ein ausgeklügeltes Rohrsystem befindet. Die Abwärme wird zur Gärresttrocknung genutzt.
Frank Busch - Reinsdorfer Agrargenossenschaft e.G, Reinsdorf 31a, 04736 Waldheim-Reinsdorf
Name: Fa. Ecogas GmbH – Hubert Altenried, Hochstraße 8, 88317 Aichstetten
Tel.-Nr.: 07565 / 9402823
E-Mail: altenried@ecogas-gmbh.de