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Informationsveranstaltung

Informationsveranstaltung „Dezentrale Energieversorgung und Lastoptimierung in Sambia“

Berlin.
Am 1. Dezember 2017 findet eine Informationsveranstaltung zum Thema „Dezentrale Energieversorgung und Lastoptimierung in Sambia“ in Berlin statt.
Teilnahme

Die Informationsveranstaltung widmet sich widmet sich spezifischen Geschäftsmöglichkeiten, Marktstrukturen und politischen Rahmenbedingungen hinsichtlich der Versorgung von Industrieunternehmen mit erneuerbaren Energien. Sie dient zudem der Vorbereitung auf die AHK-Geschäftsreise zum gleichnamigen Themen, welche vom 19. bis 23. Februar 2018 stattfindet.

Die Veranstaltung richtet sich an deutsche Projektentwickler, Hersteller und Beratungsunternehmen aus dem Bereich Erneuerbare Energien, die sich über die Marktsituation in Sambia informieren möchten.

Vortragssprachen sind Deutsch und Englisch.
Zielmarkt Sambia

Die Kosten für den Strombezug aus dem öffentlichen Netz sind in Sambia von Mai bis September 2017 um 75% gestiegen und betragen jetzt ca. 0,09€/kWh für Haushalte, für kommerzielle Stromnutzer 0,06€/kWh und mindestens 0,02€/kWh zzgl. einer gesamtverbrauchsabhängigen Monatsgebühr für industrielle Großkunden wie Bergbauunternehmen. Das staatliche Stromnetz leidet häufig unter Netzinstabilitäten, starken Spannungsschwankungen und Netzausfällen. Diese haben u.a. erhebliche Produktionsdefizite und hohe Kosten für die Stromerzeugung aus Back-Up Dieselgeneratoren zur Folge.

Um der Energiekrise des Landes zu begegnen, unterstützen mehrere Geberorganisationen die sambische Regierung bei der Entwicklung von Förderinstrumenten für erneuerbare Energien: Die Weltbank strebt über das Scaling Solar-Programm den Bau von insgesamt 500 MW PV-Kraftwerkskapazität an und die KfW plant im Rahmen des GetFIT-Programms die Entwicklung weiterer 200 MW PV-Kapazität.

Angesichts stark gestiegener Stromtarifen in Verbindung mit dem Wegfall von Subventionen auf Benzin und Diesel, rücken erneuerbare Energieträger immer stärker als ökonomisch interessante Lösungen in den Fokus. In der durch großflächigen Bewässerungsfeldbau gekennzeichneten Landwirtschaft sowie im industriellen Sektor ist die Versorgung mit erneuerbaren Energien, auch in der Verbindung mit Energiespeichern, eine wirtschaftlich sinnvolle Alternative zu den klassischen Dieselgeneratoren geworden. Deutsche Unternehmen konnten in diesen und anderen Sektoren bereits Projekte erfolgreich realisieren.
Organisation und Ansprechpartner

Die Informationsveranstaltung wird durch das Projektentwicklungsprogramm (PEP), implementiert von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Rahmen der Exportinitiative Energie in enger Zusammenarbeit mit der AHK Südliches Afrika organisiert.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter http://www.german-energy-solutions.de/GES/Redaktion/DE/Veranstaltungen/Intern/2017/Infoveranstaltungen/iv-sambia.html.