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Biogas aus Stroh – eine vielversprechende Alternative

Am 30. August 2017 findet zum 2. Mal die Fachtagung Biogas aus Stroh in Heiden / NRW statt. Während noch vor nicht mehr als 2 Jahren die wirtschaftlich Biogasgewinnung aus Stroh und sonstigen Erntereststoffen mit dem Prädikat „geht überhaupt nicht“ versehen war, gibt es heute bereits ausreichend Praxiserfahrungen, die dieser Technik größtmögliche Erfolge bescheinigen.

Im Mittelpunkt der Heidener Tagung stehen neben aktuellen Forschungs- und Entwicklungsergebnissen aus Wissenschaft und Wirtschaft insbesondere die Erfahrungen der Biogasanlagenbetreiber, die mit Stroh ihre Anlagen füttern. Damit verbindet die Heidener Fachtagung die Bereiche Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis in idealer und praxisorientierter Weise.

Die mittlerweile nachweisbaren und belastbaren Erfolge dieser Technologie bescheinigen dem Einsatzstoff Stroh eine beachtliche Zukunftsperspektive, die geeignet ist, die Wirtschaftlichkeit vorhandener Biogasanlagen signifikant zu steigern.

Im vergangen Jahr nahmen weit über 200 Personen aus 8 Ländern an der Erstveranstaltung teil. 
Und die umweltpolitische Komponente weist insbesondere für Hersteller in Richtung Export. In vielen Teilen der Erde ist mittlerweile die Verbrennung von Stroh auf dem Acker verboten. Diese nahm zu, weil immer weniger Stroh als Stalleinstreu benötigt wurde. Das Ergebnis der Verbrennung war und ist die Zunahme von Feinstaubemissionen. Das einfache Liegenlassen verursacht Methanemissionen. Nicht nur die Volksrepublik China hat höchstes Interesse an der Strohvergärung.

Das aktuelle Tagungsprogramm finden Sie auf der Webseite: http://www.messen-profair.de/biogas-aus-stroh.html

Folgende Themen werden die Tagung dominieren:
  • Methangewinnung aus Feldresten - Erfahrungen uas dem Betrieb einer Biogasanlage
  • Effizienter Einsatz von Milchsäurebakterien zur verlustarmen Konservierung von Maisstroh
  • Gewinnung von Biotreibstoffen aus Stroh und anderen ligninhaltigen Einsatzstoffen
  • Staatliches Verbot der Strohverbrennung in China bietet Perspektive für Neubauten strohbasierter Anlagen