Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung der Seite stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Mehr Erfahren Ok

Zum Inhalt wechseln

Niederbayerischer Biogasstammtisch in Rottersdorf bei Landau

100 Teilnehmer informierten sich über „Zuckerrüben in Biogasanlagen“ und die „Optimierung von Biogasanlagen“

Über 100 Besucher nutzten den 42. Niederbayerische Biogasstammtisch, der am 8. November in Rottersdorf bei Landau gemeinsam von C.A.R.M.E.N. e.V. und der Regionalgruppe Niederbayern des Fachverbandes Biogas e.V. veranstaltet wurde, um sich fachlich auszutauschen und sich über aktuelle Themen zu informieren.

Nach der Begrüßung durch den Regionalgruppensprecher für Niederbayern, Franz Winkler, stellte Markus Klein von der Südzucker AG das Angebot seiner Firma dar, an Biogasanlagenbetreiber vertraglich vereinbarte Mengen an Zuckerrüben zu liefern. Im Anschluss berichtete Sebastian Schaffner von der KWS Saat AG über die Vor- und Nachteile des Zuckerrübenanbaus für Biogasanlagen und informierte über passende Ernte- und Konservierungstechniken.

Im Hauptvortrag des Abends stellte Rechtsanwalt Dr. Helmut Loibl von der Regensburger Kanzlei Paluka Sobola Loibl & Partner verschiedene Möglichkeiten zur Optimierung von Biogasanlagen unter Berücksichtigung der durch das EEG vorgegebenen Rahmenbedingungen vor. Ausgangspunkt seiner Ausführungen war, dass Bestandsanlagen spätestens nach 20 Jahren in das sogenannte Ausschreibungsregime wechseln müssen, um im Rahmen des EEG weiter betrieben werden zu können. Angesichts des im Regelfall deutlich unter der bisherigen Vergütung liegenden maximalen Gebotspreises plädierte er dafür, zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen. Hier standen für ihn nennenswerte Wärmeverkaufseinnahmen und der Flexibilitätszuschlag im Mittelpunkt.

Zum Abschluss informierte der Leiter des Regionalbüros Süd-Ost des Fachverbandes Biogas, Markus Bäuml, über aktuelle Entwicklungen und Aktivitäten in der Geschäftsstelle und forderte die Betreiber insbesondere auf, verstärkt öffentlichkeitswirksame Aktionen zu veranstalten. Hierzu bot er die Unterstützung der hauptamtlichen Verbandsmitarbeiter an. (Text: Christina Frank, C.A.R.M.E.N. e.V, leicht abgeändert durch FvB).