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Biogas-Energiehof

Mochenwangen.

Über Fernwärmeleitung wird Schule und Schwimmbad versorgt - Aufbesserung des Bodens durch Winter-Bepflanzung

Der Kögelhof in Mochenwangen hat sich seit 2004 zu einem "Biogas-Energiehof" verwandelt. Die Eigentümerfamilie Müller erzeugt pro Jahr rund 4,5 Millionen Kilowattstunden Strom, womit etwa 1.400 Haushalte versorgt werden. Zudem liefert die Biogasanlage die gesamte Wärmeenergie für die Eugen-Bolz-Schule. Die Technischen Werke Schussental haben dafür eine 1,4 km lange Fernwärmeleitung errichtet.

Früher verbrauchte die Schule für die Heizung und den Betrieb der Schwimmhalle ca. 80.000 Liter Heizöl jährlich - heute keinen einzigen Liter mehr. Mit der Biogaswärme konnte die Gemeinde Mochenwangen die bisherigen Heizkosten halbieren!

Einen Teil der Abwärme nutzt Familie Müller zur Trocknung der Gärreste: aus 8.000 Tonnen flüssiger Gärreste werden auf diese Weise 1.500 Tonnen, die als Düngung auf die Felder ausgebracht werden.

Zur Aufbesserung des Bodens pflanzen die Müllers Sonnenblumen, Phacelia und Serradella, die über den Winter stehen bleiben, um dem Regenwurm wichtige Nahrung zu bieten. Im Frühjahr werden sie eingeäckt, bevor der Mais und andere Energiepflanzen angebaut werden. 
Kögelhof-Müller GbR
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SCHNELL Motoren AG, Pressestelle, Tel: +49-75 20-9661-533, presse@schnellmotor.de